Johannes Ceh über den Fokus Mensch und das einreissen von alten Strukturen…

Heute stelle ich euch einen spannenden Kollegen vor, den ich auf meinem USA Trip kennen lernen durfte. Lasst euch überraschen ! Seine Gedanken und Vorstellungen findet ihr auch auf weshowit.net.

„Wie treten Menschen miteinander in Beziehung?“

„Wie treten Menschen miteinander in Beziehung?“ lautet die Kernfrage, die hinter allem steht womit sich Johannes Ceh beschäftigt. Sein Fokus ist, wie die Frage schon erahnen lässt, eindeutig der Mensch.

Quelle: Johannes Ceh

Johannes oder wie ihn viele gerne nennen „Mister New Work“ ist Digitalberater, Podcaster, Mentor, Autor und und und.

Neben seinen ganzen Steckenpferden hat Johannes natürlich auch einen Fokus der ihn antreibt und den er stetig ausbaut und zwar die Unterstützung von Unternehmen im Digitalen Wandel! Sein Fokus liegt hier ganz klar bei den Menschen, den Kunden, den Mitarbeiter. Johannes will nicht einfach „performen“. Sein Ziel ist stets eine Wertschöpfung mit Nachhaltigkeit zu schaffen und das auf Augenhöhe.

Das Thema Mensch findet auch jede Woche einen prominenten Platz in seinem eigenen Podcast „Our Job to be done“. Hier geht es thematisch vor allem um gesellschaftliche Herausforderungen mit neuer Arbeitswelt, neuen Strukturen und dem gesamten Wandel, in dem wir uns aktuell befinden. Dass er hiermit auch live auf diversen Konferenzen vertreten ist, zeigt, wie klar sein Fokus und die dahinter steckende Qualität sowohl bei seinen Gästen, als bei seinen Hören Anklang finden.

Um die Jahrtausendwende noch als Sportredakteur für´s damalige Deutsch Sportfernsehen (DSF) in Wimbledon unterwegs, hieß es nach der großen Leo-Kirch-Krise kurzerhand alles zurück auf Start: Neuorientierung. Johannes nahm das ganz in seiner Manier als Chance, besorgte sich einen Coach und erfand sich quasi einmal mehr neu. Dieses disruptive Denken und die eigene Verwandelbarkeit sind noch heute Eckpfeiler seiner Beratungsleistung.

„Ich habe durch die inhaltliche Schiene, den Journalismus, Blickwinkel und Werkzeuge kennengelernt, um Menschen zu erreichen. Das ist im Marketing auch einfach ein anderer Blickwinkel und zwar nach Außen gerichtet.“

Johannes Ceh

Beim Thema „New Work“, stellt sich Johannes ganz klar auf die Seite der Visionäre und Optimisten. Er sieht die aktuelle Transformation ganz klar als Chance, Disruption als „einfacher machen“ und das in Summe als positive Entwicklung, gerade im Bereich der neuen Arbeitswelten. „Menschen müssen sich in Zukunft wieder viel mehr zusammensetzen und klassisches Hierarchiedenken ablegen“ so Johannes, denn „nur wenn der Häuptling glaubwürdig voran geht, kann das Feuer in den Mitarbeitern entfacht werden.“

„Es macht Mitarbeitern eine Freude, gemeinsam an etwas zu arbeiten, wenn Sie verstehen worauf das einzahlt.“

Johannes Ceh

In seiner Zeit als Geschäftsführer konnte Johannes feststellen, dass wirtschaftliche Kennzahlen (KPI´s) am besten dann erreicht werden, wenn die Zwischenmenschlichen Kennzahlen (Freude an der Arbeit, Loyalität, weniger Kündigungen, etc.) stimmen. Hier geht es nicht um Entweder/Oder, sondern um das Zusammenspiel. Wer vor dem Hören des Podcasts noch von „Unternehmer, Mitarbeiter und Kunden“ gesprochen hat, wird jetzt vielleicht ja auch einfach von „3 Menschen die miteinander in Beziehung treten“ sprechen.

Gefangen zwischen „Wetten dass“ und „Alexa“ sieht Johannes gerade die Generation, die aktuell 35-45 ist, als Treiber aller Wege. Hier wurde von technisch nichts, über das erste schnurlose Telefon, der Einführung des Internets, bis hin zu heute IoT etc. alles hautnah im Zeitraffer miterlebt. Sich „dieses Wissen zu nutze zu machen und weiter zu geben ist eine einmalige Chance“. Dass dies nicht immer einfach ist, denn das Tempo, in dem alles geschieht, kann auch überfordernd sein, was vor allem sichtbar wird, wenn Generationen sich treffen. Die einen vielleicht noch völlig gefangen in alten Strukturen und technisch nicht so offen, treffen auf eine Generation, für die es selbstverständlich ist, alles z.B. mit Sprache zu steuern, im Homeoffice zu arbeiten usw. „Hier braucht es Moderation und Lernprozesse, um zu vermitteln und die gemeinsame Kraft freizusetzen“ so Johannes „und genau hier setze ich mit meiner Arbeit an.“

Wir sprechen über den Wandel in Arbeits- und Berufsleben, seinen Weg vom Centercourt in Wimbledon hin zum Berater mit dem Fokus Mensch, wie positives Mindset und Ethik neue Geschäftsmodelle erst ermöglicht, warum wahre Authentizität nur gelingt, wenn man Wege selbst gegangen ist und über Johannes Wunsch nach weniger Smalltalk und mehr wirkliches Interesse am Gegenüber.

Den Originalartikel findet ihr auf weshowit.net

Euer Hybridbanker


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