Und wieder kein Kunde in der Bankfiliale? Die Rettung naht!

Ein humoristischer Artikel über den „Reklamations-Terminator zur Rettung der Banken“ aus dem Bank Blog hat mich zu ein paar eher ernsten Kommentaren veranlasst, die ich gerne mit euch teilen will…

Photo by Arseny Togulev on Unsplash

Schlagzeilen über die Schießung von Bankfilialen sind derzeit alles andere als eine Seltenheit. Hier trifft es besonders die Menschen, die nach wie vor Bedarf an Kontakt zu ihrer Bank haben. Oder sind wirklich alle Generationen gänzlich digital unterwegs? Ich glaube nicht! Ja, ich bin mir sogar sehr sicher, dass es weiterhin einen „humanen“ Kontakt mit der Bank braucht… Trotzdem wird die Bankfiliale mehr und mehr zu einem Relikt und tut sich aktuell sehr schwer mit der Digitalisierung mitzuhalten.

Ein Zitat aus dem besagten Artikel

Der Terminator erscheint mitten in der Gegenwart einer kleinen Bankfiliale. Seinen Auftrag hat er vom Bankenverband des Jahres 2029 erhalten: Er soll die Banken und Sparkassen vor dem Untergang retten. Gar nicht so einfach…

Im Folgenden ist dann ein amüsanter Dialog zwischen dem fiktiven Bankmitarbeiter Max Huberbauer und dem, aus der Zukunft angereisten, Terminator zu lesen. Bei allem Humor ist dieses Gespräch für mich gar nicht so fern der Realität –  die Details gibt es im Bank Blog unter „Der Reklamations Terminator zur Rettung der Banken…„. 

Fakt ist: die Kunden wenden sich von den Banken ab und das liegt schlicht am mangelnden Service. Gerade bei Reklamationen ist häufig spürbar, dass der Kunde nicht wirklich König ist. Da hat der Chat-Bot schon die Betreuung übernommen und die KI überlegt sich, welche Antwort jetzt am besten passen könnte…

Das nette und freundliche Lächeln eines/er Bankmitarbeiters/in gibt es nicht mehr… siehe auch meinen Artikel Die Bank Filiale ist tot – es lebe die Bank Filiale…

Dem Reklamations-Terminator bleibt dann nur noch folgendes übrig:

Der Bankenverband des Jahres 2029 schickt Rettung
„Weißt du, wer mich hierher in die Vergangenheit geschickt hat? Nein, es war nicht Skynet, die zentrale Maschineninstanz! Es war der Bankenverband des Jahres 2029. In weniger als fünf Jahren wird sich die Mehrheit der Bankkunden neuen Anbietern zuwenden. Und in zehn Jahren muss die Bankbranche wieder ganz von vorne beginnen, weil sie das Vertrauen der Menschen verloren hat.“


Max Huberbauer lehnte sich auf den Tresen und bedeutete dem Terminator mit einer vertraulichen Geste, doch näher zu kommen.
„Also, Terminator, ganz unter uns!“, Huberbauer machte eine theatralische Pause. „In fünf Jahren, da bin ich ja schon in Rente! Da müssen sie vielleicht in ein paar Jahren wiederkommen und dann mit meinem Nachfolger reden.


So nach dem Motto: I´ll be back!“
„Seid ihr Banker alle so?“, fragte der Cyborg resignierend.
„Ja, schon“, meinte Huberbauer nicht ohne Stolz.
„Dann werde ich mich wohl an etwas Einfacherem versuchen müssen. Statt die Banken rette ich jetzt wohl das Weltklima.“

„Hasta la vista, Baby.“, feixte der Terminator und dann war er auch schon in einer grellen Kugel aus reiner Energie verschwunden.

Quelle: Michel Lemont Der Reklamations-Termintor

Mein Hoffnungen als Hybridbanker

  • Ich hoffe inständig, dass die Macht des persönlichen Kontaktes noch eine Chance haben wird im Bankbusiness
  • JA, es muss vieles reformiert werden in der Bankfiliale und im Kontakt zum Kunden 
  • ABER, ein Bankmitarbeiter braucht den direkten Kontakt zu seinen Kunden! Dabei muss er keinesfalls den Anschluss an die Digitalisierung verpassen, z. B. über Medien, die wie WhatsApp funktionieren. Und bitte das Thema jetzt nicht gleich mit fehlender IT-Sicherheit totschlagen…

Hoffentlich gibt es noch ein paar mutige Banker, die sich trauen die Kommunikation zum Kunden digital und gleichzeitig human zu gestalten – in ausgewogener und passender Form…

Euer Hybridbanker


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